EU AI Act 2025

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EU AI Act 2025

Das weltweit erste umfassende KI-Gesetz

Compliance-Leitfaden für Unternehmen

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Was ist der EU AI Act?

Der EU AI Act (KI-Verordnung) ist das weltweit erste umfassende Regelwerk zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz.1 Er schafft einen einheitlichen rechtlichen Rahmen für die Entwicklung und Nutzung von KI in der Europäischen Union.

Wichtige Eckdaten

  • Verabschiedet: 13. März 2024 durch EU-Parlament2
  • In Kraft getreten: 1. August 20243
  • Erste Pflichten: 2. Februar 20254
  • Vollständige Anwendung: Stufenweise bis 2. August 20275

Kernprinzipien

  • Risikobasierter Ansatz: Je höher das Risiko, desto strenger die Anforderungen6
  • Marktortprinzip: Gilt für alle KI-Systeme, die in der EU in Verkehr gebracht oder genutzt werden7
  • Grundrechtsschutz: Schutz von Sicherheit, Gesundheit und Grundrechten der Bürger8
  • Transparenz: Klare Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten für bestimmte KI-Systeme9
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Zeitlicher Ablauf & Fristen

✓ 1. August 2024

Inkrafttreten – Der AI Act ist offiziell EU-Recht10

✓ 2. Februar 2025

Verbote wirksam (6 Monate nach Inkrafttreten)11

  • Verbot von KI-Systemen mit unannehmbarem Risiko
  • Social Scoring, Emotionserkennung am Arbeitsplatz und weitere verbotene Praktiken
→ 2. August 2025 (12 Monate)

GPAI-Modelle & Governance12

  • Verpflichtungen für General Purpose AI-Modelle (wie GPT, Claude)
  • EU AI Office und nationale Behörden nehmen Arbeit auf
  • Verhaltenskodizes werden entwickelt
→ 2. August 2026 (24 Monate)

Hochrisiko-Systeme (neue Systeme)13

  • Vollständige Anforderungen für neue Hochrisiko-KI-Systeme
  • Konformitätsbewertung, Dokumentation, Risikomanagementsystem
  • Registrierungspflicht in EU-Datenbank
→ 2. August 2027 (36 Monate)

Hochrisiko-Systeme (bestehende Systeme)14

  • Auch bereits im Einsatz befindliche Hochrisiko-Systeme müssen konform sein
  • Ende aller Übergangsfristen

Wichtig: Unternehmen sollten bereits jetzt mit der Vorbereitung beginnen, insbesondere wenn Hochrisiko-Systeme eingesetzt werden!

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Die 4 Risikokategorien des AI Act

Der AI Act teilt KI-Systeme basierend auf ihrem Risikopotenzial in vier Kategorien ein:15

🚫 Unannehmbares Risiko

Status: VERBOTEN (ab 2. Februar 2025)16

Beispiele: Social Scoring durch Behörden, Emotionserkennung am Arbeitsplatz/Bildungseinrichtungen, biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung im öffentlichen Raum (mit Ausnahmen für Strafverfolgung), manipulative KI-Techniken

⚠️ Hohes Risiko

Strenge Compliance-Anforderungen17

Beispiele: KI in Medizinprodukten, biometrische Identifikation, kritische Infrastruktur (Energie, Verkehr), Strafverfolgung, Grenzkontrolle, Rechtspflege, demokratische Prozesse, Personalmanagement (CV-Screening), Zugang zu Bildung und Berufsbildung, Kreditwürdigkeitsprüfung

ℹ️ Begrenztes Risiko

Transparenzpflichten18

Beispiele: Chatbots (Nutzer muss wissen, dass er mit KI interagiert), Deepfakes und KI-generierte Inhalte (Kennzeichnungspflicht), Emotionserkennungssysteme (außerhalb Arbeit/Bildung), biometrische Kategorisierung

✓ Minimales Risiko

Keine spezifischen Auflagen19

Beispiele: Spam-Filter, KI-gestützte Videospiele, Inventarverwaltung, einfache Empfehlungssysteme (E-Commerce), Textverarbeitung, Bildbearbeitung

Wichtig: Die Einordnung erfolgt nach Verwendungszweck und Kontext – dieselbe KI-Technologie kann je nach Einsatzbereich unterschiedlich klassifiziert werden!

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On-Premise KI & AI Act Compliance

"Lokale KI-Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein für AI Act-Compliance und gibt Ihnen volle Kontrolle über Ihre Daten und Prozesse."

Vorteile von On-Premise KI für Compliance

On-Premise-Lösungen bieten wesentliche Vorteile bei der Erfüllung der AI Act-Anforderungen:

Compliance-Vorteile

  • Datenhoheit: Alle Daten bleiben in Ihrer Infrastruktur – wichtig für Datenschutz und DSGVO-Konformität20
  • Transparenz: Vollständige Nachvollziehbarkeit aller KI-Prozesse erleichtert Dokumentationspflichten21
  • Logging & Audit: Eigene Kontrolle über Protokollierung für Compliance-Nachweise22
  • Unabhängigkeit: Keine Abhängigkeit von Cloud-Anbietern und deren Compliance-Status23
  • Geschäftsgeheimnisse: Schutz sensibler Produktions- und Konstruktionsdaten

Wichtig zu beachten: On-Premise allein garantiert keine AI Act-Konformität. Zusätzlich erforderlich sind je nach Risikokategorie: Risikoanalyse, Qualitätsmanagement, technische Dokumentation, Konformitätsbewertung, menschliche Aufsicht und kontinuierliches Monitoring.

Maschinenbau & Hochrisiko-KI

Besonders relevant für Unternehmen im Maschinenbau und in der Produktion:

  • KI-Systeme in sicherheitskritischen Komponenten oder zur Qualitätskontrolle können unter bestimmten Umständen als Hochrisiko-System gelten24
  • Lokale Implementierung erleichtert die erforderliche Dokumentation und Nachweisführung
  • Optimaler Schutz von sensiblen Konstruktionsdaten und Betriebsgeheimnissen
  • Vereinfachte Einhaltung von branchenspezifischen Standards (ISO, TISAX)25
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Quellenverzeichnis

Rechtlicher Hinweis: Diese Präsentation dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Für verbindliche Aussagen zur AI Act-Compliance konsultieren Sie bitte spezialisierte Rechtsanwälte oder offizielle Behörden.

Hinweis: Alle Informationen basieren auf dem Stand Oktober 2025. Da sich Auslegungen und Durchführungsbestimmungen noch entwickeln, empfehlen wir regelmäßige Aktualisierung der Compliance-Strategie.

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AI Act-konforme KI-Strategie

Mit Fastlane AI souverän, sicher und zukunftsfähig

On-Premise KI-Lösungen bieten wichtige Vorteile für AI Act-Compliance: volle Datenkontrolle, vereinfachte Dokumentation und Unabhängigkeit. Ergänzt durch die erforderlichen Prozesse für Risikomanagement und Qualitätssicherung, schaffen Sie eine zukunftssichere KI-Infrastruktur.

Kontakt

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